Ticketvorverkauf gestartet | Erstmals Teamwertung beim Berliner Sechstagerennen

Sixdays Weekend - Ticketverkauf gestartet - Neu: Teamwertung

Der Countdown für das 114. Berliner Sechstagerennen läuft. Ab sofort gibt es Tickets für das Sixdays Weekend 2027. Am Freitag und Samstag (29. - 30. Januar 2027) drehen die Weltklassefahrer und -fahrerinnen ihre Runde im Velodrom Berlin. Tickets für den Innenraum kosten zwischen 13,00 und 26,00 Euro, Standard-Tickets 28,00 bis 56,00 Euro, Expertentickets sind zwischen 33,00 und 66,00 Euro zu haben. Die Tickets, die ab sofort verkauft werden, beinhalten mit dem Code „EARLY-BIRD“ einen Rabatt von 15 Prozent. Alle Ticketarten und Preise finden Sie unter dem Ticketbutton auf dieser Seite.

Dem Managing Director des Sixdays Weekend, Valts Miltovics, ist die Vorfreude bereits anzumerken: „Das Sixdays Weekend 2026 hat gezeigt, wie groß die Anziehungskraft des Berliner Sechstagerennens ist. Am Samstag war das Velodrom Berlin mit 8.500 Zuschauern ausverkauft, insgesamt waren 15.000 Besuchern an beiden Tagen live dabei. Wer sich für 2027 die besten Plätze sichern möchte, beispielweise im Bereich der Zielgerade, sollte nicht zu lange damit warten.“

Neu ist auch, dass erstmals beim Sixdays Weekend in Berlin eine Teamwertung eingeführt wird. Alle Fahrerinnen und Fahrer werden in insgesamt sechs Teams aufgeteilt. Die individuellen Ergebnisse der Fahrerinnen und -fahrer werden am Ende addiert und in einer Teamtabelle ausgewertet. Das Team mit den meisten Punkten gewinnt.


Hoppezak/Havik gewinnen das Sixdays Weekend 2026 | 15.000 Zuschauer dabei

Hoppezak/Havik gewinnen das Madison | Kluge/Augenstein müssen krankheitsbedingt passen

8.500 Zuschauer im ausverkauften Velodrom beim Sixdays Weekend an Tag 2 | Insgesamt 15.000 Zuschauer an beiden Tagen sorgen für Riesenstimmung 

Max Levy bei seinem Comeback auf Platz 1 im Sprint – Alessa-Catriona Pröpster siegt bei den Frauen

Die Niederländer Vincent Hoppezak und Yoeri Havik sind überlegene Sieger des Sixdays Weekend geworden. Im Madison mussten Roger Kluge und sein Partner Moritz Augenstein krankheitsbedingt absagen. Ohne diese Konkurrenten waren Hoppezak/Havik nicht zu stoppen. Drei Jahre nach seinem tränenreichen Abschied vom aktiven Rennsport hat Max Levy den Sprint-Wettbewerb des 113. Berliner Sechstagerennen gewonnen. Der Junioren-Bundestrainer setzte sich gegen den jungen Luca Nissel und Sixdays-Legende Robert Förstemann durch. Bei den Frauen fuhr Alessa-Catriona Pröpster überlegen auf den Gold-Platz.

Fazit

Ein rundum positives Fazit des diesjährigen Sixdays Weekend zog der Managing Director des Sixdays Weekend Valts Miltovics: „Am Samstag war das Velodrom Berlin auf den Tribünen und im Innenraum mit 8.500 Zuschauern ausverkauft. Mit insgesamt 15.000 Besuchern haben wir das hervorragende Ergebnis aus dem Vorjahr noch einmal übertroffen. Mit diesem starken Rückenwind starten wir die internationale Sixdays Weekend-Serie mit starken Partnern im Oktober in Abu Dhabi, mit möglichen weiteren Stationen in Malaysia und Hongkong und mit dem Sixdays Youth in Frankfurt/Oder wollen wir dem Bahnradsport in naher Zukunft einen deutlichen Push geben. Wir sind auf Wachstumskurs und das 113. Berliner Sechstagerennen hat gezeigt, dass das Publikum bereit ist und das Format voll annimmt.“

Madison

Die beiden Niederländer Vincent Hoppezak und Yoeri Havik haben das 113. Berliner Sechstagerennen überlegen für sich entschieden. In Abwesenheit der krankheitsbedingt nicht startenden Roger Kluge und Moritz Augenstein, ließen Hoppezak/Havik dem restlichen Feld keine Chance. Mit zwei Runden Vorsprung verwiesen sie Andres Fynbo/Oskar Winkler aus Dänemark auf Rang zwei. Vier Runden hinter dem Spitzen-Duo kam das deutsche Duo Moritz Malcharek und Nikolas Zippan unter tosendem Applaus auf den Bronze-Platz.

Sprinter und Sprinterinnen

Drei Jahre nach seinem Abschied auf der Berliner Bahn, feierte Sixdays-Legende Max Levy sein Comeback beim Berliner Sechstagerennen und zeigt der Konkurrenz, dass er es immer noch drauf hat. Mit insgesamt 105 Punkten siegt der Junioren-Bundestrainer sehr deutlich vor dem zweitplatzierten Luca Nissel (87 Punkte) und vor Robert Förstemann (78 Punkte).

Bei den Sprinterinnen ließ Alessa-Catriona Pröpster auch am zweiten Tag der Konkurrenz keine Chance. Am Samstagabend baute sie mit insgesamt 102 Punkten ihren bereits am Vortag ausgefahrenen Vorsprung weiter aus. Auf Platz zwei landete Georgette Viorica Rand aus Großbritannien mit 83 Punkten und damit vier Zähler vor der drittplatzierten Lara-Sophie Jäger.

Abschied von der Bahn

Mit dem Berliner Moritz Malcharek, Matteo Donega (ITA), Anders Fynbo (DEN), Roy Efting-Bloem (NED) wurden gleich vier Bahnradprofis im Berliner Velodrom verabschiedet. Das Publikum erhob sich von den Plätzen und sorgte für die langjährigen Teilnehmer am Berliner Sechstagrennen für donnernden Applaus und einen würdiges Karriereende. Neben dem Sport gab es wie immer beim Berliner Sechstagerennen viel Musik, Getränke, Essen und jede Menge Unterhaltung.

Alle Ergebnisse gibt es hier.


DF1 überträgt Sixdays Weekend live und exklusiv im Free-TV

Gute Nachrichten für alle Radsport Fans-Fans: Der HD-Premiumsender DF1 hat sich die Rechte am Radsport-Klassiker Sixdays Weekend (30./31. Januar) gesichert und überträgt das hochkarätig besetzte Event live und exklusiv im Free-TV.

Das Sixdays Weekend in Berlin zählt zu den renommiertesten und traditionsreichsten Bahnrad-Events weltweit. Auch bekannt unter dem Titel „Sechstagerennen“ ist das Sixdays Weekend eine außergewöhnliche Mischung aus Ausdauer, Strategie und Teamarbeit, die Radsportfans seit über einem Jahrhundert begeistert.

Jahr für Jahr treffen sich internationale Top-Athletinnen und -Athleten in der Hauptstadt, um sich in hochklassigen und taktisch anspruchsvollen Rennen zu messen. Die Veranstaltung steht dabei nicht nur für sportliche Höchstleistungen, sondern auch für Spannung, Dynamik und große Emotionen. Besonders die einzigartige Atmosphäre macht das Sixdays Weekend zu einem außergewöhnlichen Erlebnis: Mitreißende Rennen, ein begeistertes Publikum und ein modernes Eventkonzept verbinden Spitzensport mit Entertainment. Diese Mischung hat das Sixdays Weekend zu einem festen Bestandteil des internationalen Radsportkalenders gemacht und begeistert nicht nur eingefleischte Radsportfans.

Das Hauptziel ist simpel: Mehr Runden als die Konkurrenz innerhalb der vorgegebenen Zeit fahren. Die Teams bestehen dabei aus zwei Fahrern, die sich beim Rennen auf der Radrennbahn abwechseln, sodass ein Fahrer pausieren kann, während der andere fährt. Dieses Staffelformat fügt eine strategische Ebene hinzu, da die Teams entscheiden müssen, wann sie die Fahrer wechseln, um die optimale Geschwindigkeit und Ausdauer aufrechtzuerhalten.

Kommentiert werden beide Renntage von Felix Gerhardt, direkt von der Strecke melden sich Christian Stoll und Robert Bengsch.

„Das Sixdays Weekend ist wieder im Fernsehen. Das freut uns, aber das freut vor allem die vielen tausend Radsportfans, die es nicht schaffen ins Velodrom zu kommen. Die überragende Stimmung von den vollbesetzen Rängen wird ganz sicher auch am Bildschirm zu spüren sein. Wir liefern mit dem 113. Berliner Sechstagerennen ein hochspannendes Produkt und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit DF1. Diese Partnerschaft wird das Sixdays Weekend für die Zukunft weiterentwickeln.“, sagt Valts Miltovics, Veranstalter und Geschäftsführer der Madison Sports GmbH.

„Mit dem Sixdays Weekend bringen wir eines der spektakulärsten Radsport-Events direkt zu unseren. Zuschauerinnen und Zuschauern. Die Übertragung ist zugleich ein starkes Signal für die sportliche Ausrichtung von DF1. Dieses traditionsreiche Event verbindet Spitzensport mit großer Emotion – genau das möchten wir unserem Publikum bieten. Wir bedanken uns bei allen Partnern für das Vertrauen.“, sagt David Müller, Geschäftsführer des TV-Senders DF1.

DF1 LIVE-Übertragungen:

• Sixdays Weekend (Tag 1): Fr., 30.01., ab 22:20 Uhr

• Sixdays Weekend (Tag 2): Sa., 31.01., ab 22:14 UhrNeben der linearen Übertragung im Free-TV sind die Programminhalte von DF1 auch im Livestream auf www.df1.de verfügbar. So können Zuschauerinnen und Zuschauer das DF1-Programm auf allen gängigen mobilen Geräten in Deutschland verfolgen.

Informationen zum Programm von DF1 und den konkreten Übertragungszeiten werden fortlaufend unter www.df1.de aktualisiert.


Pressekonferenz vor Sixdays Weekend: Samstag Sitzplätze ausverkauft – volle Ränge an beiden Tagen garantiert

Das Sixdays Weekend am 30. und 31. Januar 2026 im Velodrom Berlin hat eine große Anziehungskraft. Der Ticketverkauf läuft auf Hochtouren. Wenige Tage vor dem Start vermeldet das 113. Berliner Sechstagrennen am Samstag: Alle Sitzplatztickets sind ausverkauft, Karten für den Innenraum sind noch verfügbar. Für den Freitag sind auch nicht mehr viele Sitzplatz-Tickets im Verkauf Das gab Managing Director Valts Miltovics heute auf einer Pressekonferenz im CineMotion-Kino in Berlin bekannt. Darüber hinaus wächst das Bahnradsport-Event international. Mit Veranstaltern in Abu Dhabi (Oktober 2026), Malaysia und Hongkong gibt es Vereinbarungen, die eine internationale Serie des Sixdays Weekend ermöglichen sollen. In Frankfurt/Oder ist mit dem Sixdays-Youth eine Jugendserie geplant, die noch in diesem Jahr starten soll.

Sportliche Highlights

Aus sportlicher Sicht werden alle Augen auf Vorjahressieger Roger Kluge, seinen neuen Partner Moritz Augenstein und die internationalen Kontrahenten vor allem aus den Niederlanden und Italien gerichtet sein. Außerdem gibt die Sixdays-Legende Max Levy sein mit Spannung erwartetes Comeback. Robert Förstemann wird ihm die Rückkehr ins Velodrom versuchen zu versalzen. Bei den Sprinterinnen wollen vor allem Alessa-Catriona Pröpster und Anastasia Kuniß vor heimischem Publikum zeigen, was sie drauf haben.

Beste Unterhaltung

Auch neben dem Sport ist für allerbeste Unterhaltung gesorgt. Am Freitag versuchen Kluge/Augenstein den Weltrekord über 1.000 Meter Madison-Zeitfahren zu brechen (53,553 von Ed Clancy/Jon Mould, 2018 in Manchester). Am Samstag können sich die Zuschauer auf den ersten öffentlichen Auftritt von Robert Förstemann mit seinem neuen Tandem-Partner Marc Lembeck in Deutschland freuen. Weitere überraschende Aktionen sind geplant und selbstverständlich wird mit viel Musik und DJ-Beats die Stimmung zusätzlich angeheizt.

Statements der Teilnehmenden der Pressekonferenz

Valts Miltovičs, Managing Director des Sixdays Weekend: „Am Samstag sind wir ausverkauft, für Freitag sind nicht mehr viele Plätze frei. Berliner, Brandenburger und Gäste der Stadt nehmen das Sixdays Weekend in diesem Jahr wieder super an. Sportlich dürfen sich alle Zuschauerinnen und Zuschauer auf hochspannende Duelle freuen, bei den Elite-Rennen sowie bei den Sprinterinnen und Sprintern. Die Rückkehr von Max Levy, der Weltrekordversuch von Kluge/Augenstein und die eine oder andere zusätzliche Überraschung wird für beste Unterhaltung und eine super Stimmung sorgen.“

„Außerdem sind wir sehr zuversichtlich, dass wir das Sixdays Weekend auch in eine internationale Zukunft führen werden. Mit Abu Dhabi, Malaysia und Hongkong gibt es Letter of intent, die darauf abzielen eine Bahnrad-Serie nach dem Berliner Vorbild zu etablieren. Das Sixdays Weekend wächst auch über Berlin hinaus, wenn wir mit dem Standort Frankfurt/Oder noch diesem Jahr das Sixdays-Youth starten, eine Rennserie für Nachwuchsfahrer, die darüber auch einen Startplatz für das Berliner Sechstagerennen erhalten können.“

Dieter Stein, Sportlicher Leiter des Sixdays Weekend: „Der Sieg im Sprint wird über Max Levy gehen, der zusammen mit Robert Förstemann der Topfavorit bei den Sprintern ist. Bei den Frauen werden Anastasia Kuniß und Alessa-Catriona Pröpster ganz vorne mitfahren. Beim Elite-Rennen sind neben Roger Kluge und Moritz Augenstein, die beiden Niederländer Vincent Hoppezak und Yoeri Havik diejenigen, die ganz oben auf dem Treppchen stehen können.“

Roger Kluge, Weltmeister, Europameister, fünfmaliger Gewinner des Berliner Sechstagerennens: „Wir wollen das Sixdays Weekend als perfekt Vorbereitung für die Europameisterschaften nutzen. Denn wenn wir in Berlin mit einem guten Gefühl rausgehen, dann gibt das noch einmal einen zusätzlichen Push für die EM. Die Vorfreude ist in jedem Fall riesig und Berlin ist immer etwas Besonderes.“

Moritz Augenstein, Weltmeister, Europameister: „Wir geben alles, um zusätzlich zu unseren Rennen auch noch einen neuen Weltrekord über 1.000 Meter aufzustellen und haben uns dafür in Frankfurt/Oder in den letzten Wochen sehr gut vorbereitet. Unser Ziel ist eine neue Duftmarke zu setzen, der alte Rekord ist acht Jahre alt.“

Alessa-Catriona Pröpster, Europameisterin, Junioren-Weltmeisterin: „Das Fahrerfeld ist sehr spannend, viele gute Nachwuchssportlerinnen sind dabei. Ich hoffe, dass es für mich für das Podest reicht, wenn nicht sogar für den Sieg. Berlin ist megacool, das Velodrom ist klasse, die Stimmung super – ich freue mich sehr.“

Robert Förstemann, Weltmeister, Europameister, Silber Paralympics 2024: „Ich bin für Berlin recht optimistisch und freue mich auch auf das Duell mit Max Levy. Wir sind unzählige Rennen gegeneinander gefahren und das wird sicherlich ein Highlight am Wochenende. Wir werden dem Publikum eine gute Unterhaltung bieten.“

Insgesamt 14 Ausdauer-Teams, 6 Sprinterinnen und 6 Sprinter werden für reichlich Action auf dem 250-Meter-Oval sorgen.

Aufgrund des starken Zuschauerinteresses wird der Einlass für das Sixdays Weekend an beiden Tagen bereits um 17:30 Uhr erfolgen, die Rennen starten um 18:40 Uhr. Gefahren wird jeweils bis Mitternacht. Neben dem Sport gibt es wie immer beim Berliner Sechstagerennen viel Musik, Getränke, Essen und jede Menge Unterhaltung.

Bildunterschrift (v.l.n.r.):

Dieter Stein, Robert Förstemann, Valts Miltovics, Moritz Augenstein, Roger Kluge, Alessa-Catriona Pröpster.


Ablaufplan des Sixdays Weekend 2026

Einen aktuellen Stand des Programms finden Sie auf der Webseite unter „Event“.

 

Beim Sixdays Weekend am 30. und 31. Januar 2026 erwartet die Besucherinnen und Besucher ein rasantes Programm.

Freitag, 30. Januar 2026

18:40 Uhr
Punktefahren (Ausdauer Herren)
18:58 Uhr
Bundeswehr Sprint Cup – Keirin (Sprinterinnen)
19:06 Uhr
Derny (Ausdauer Herren)
19:29 Uhr
Offizielle Eröffnung, Startschuss durch Simon Geschke, Sebastian PufPaff
19:44 Uhr
Madison / kleine Jagd (Ausdauer Herren)
20:27 Uhr
Bundeswehr Sprint Cup – 250 Meter Zeitfahren (Sprinterinnen)
20:45 Uhr
Weltrekordversuch über 1.000 Meter Kluge/Augenstein – präsentiert vom VBB
20:55 Uhr
Wolfram Champions Cup – 250 Meter Zeitfahren (Sprint Herren)
21:13 Uhr
CineMotion „Hot Seat“ – Madison 500 Meter Zeitfahren (Ausdauer Herren)
21:44 Uhr
Wolfram Champions Cup – Sprint Keirin (Sprint Herren)
21:52 Uhr
Derny (Ausdauer Herren)
22:15 Uhr
Sixdays DJ Break
22:28 Uhr
Bundeswehr Sprint Cup (Sprinterinnen)
22:41 Uhr
NextLevel4Tel präsentiert Team Ausscheidungsfahren (Ausdauer Herren)
22:59 Uhr
Wolfram Champions Cup – Sprint (Herren)
23:13 Uhr
Madison / große Jagd (Ausdauer Herren)

Samstag, 31. Januar 2026

18:40 Uhr
Punktefahren (Ausdauer Herren)
18:58 Uhr
Bundeswehr Sprint Cup – Keirin (Sprinterinnen)
19:06 Uhr
Derny (Ausdauer Herren)
19:29 Uhr
Startschuss – Eröffnungszeremonie, Jens Voigt, Christian Knees
19:44 Uhr
Madison / kleine Jagd (Ausdauer Herren)
20:12 Uhr
Präsentation Tandem – Robert Förstemann / Marc Lembeck
20:12 Uhr
Bundeswehr Sprint Cup – 250 Meter Zeitfahren (Sprinterinnen)
20:35 Uhr
Wolfram Champions Cup – 250 Meter Zeitfahren (Sprint Herren)
20:53 Uhr
CineMotion „Hot Seat“ – 500 Meter Zeitfahren (Ausdauer Herren)
21:24 Uhr
Wolfram Champions Cup – Keirin (Sprint Herren)
21:32 Uhr
Derny (Ausdauer Herren)
21:55 Uhr
Sixdays DJ Break
22:20 Uhr
Bundeswehr Sprint Cup (Sprinterinnen)
22:33 Uhr
NextLevel4Tel präsentiert Team Ausscheidungsfahren (Ausdauer Herren)
22:51 Uhr
Wolfram Champions Cup – Sprint Finale (Sprint Herren)
23:05 Uhr
Madison / große Jagd (Ausdauer Herren)
23:45 Uhr
Gesamtsiegerehrung


Kluge/Augenstein vs Hoppezak/Havik - Herausragendes Fahrerfeld beim Sixdays Weekend 2026

Beim Sixdays Weekend am 30. und 31. Januar 2026 wird wenige Tage vor den Europameisterschaften ein herausragendes Teilnehmerfeld am Start sein. Roger Kluge, Moritz Augenstein und die beiden Niederländer Vincent Hoppezak und Yoeri Havik werden im Velodrom Berlin starten. Bei den Sprintern gibt Max Levy sein mit Spannung erwartetes Comeback, Robert Förstemann und Esow Alban (IND) sind u.a. seine Kontrahenten. Bei den Sprinterinnen haben Anastasia Kuniß, Alessa-Catriona Pröpster und Emilia Waterstradt ihr Kommen zugesagt. Weitere Fahrerinnen und Fahrer werden bald bekannt gegeben. Außerdem erlebt das 113. Berliner Sechstagerennen am Freitag einen Weltrekordversuch über 1.000 Meter Madison-Zeitfahren von Kluge/Augenstein sowie am Samstag den ersten öffentlichen Auftritt von Robert Förstemann mit seinem neuen Tandem-Partner Marc Lembeck in Deutschland.

„Das Sixdays Weekend wird für viele Athletinnen und Athleten der letzte große Test vor den Europameisterschaften, die vom 1. bis zum 5. Februar im türkischen Konya stattfinden. Die Zuschauerinnen und Zuschauer im Velodrom Berlin dürfen sich daher auf herausragenden Bahnradsport beim Sixdays Weekend freuen“, sagte Valts Miltovičs, Managing Director des Sixdays Weekend.

Große Nachfrage nach Tickets

„Der Ticketverkauf läuft sehr gut. Der Samstag wird bald ausverkauft sein. Im Unterrang gibt es an beiden Geraden und der Zielkurve nur noch 30 Tickets.“ Erstmals wird es aufgrund des starken Zuschauerinteresses für den Samstag reine Innenraumtickets ohne Sitzplatzanspruch geben. Unter allen Ticketkäufern werden Ende Dezember zwei glückliche Gewinner ausgelost, die am Freitagabend gemeinsam mit Simon Geschke (Etappen-Sieger der Tour de France 2015) den offiziellen Startschuss geben dürfen.

Kluge/Augenstein gegen Hoppezak/Havik

Insgesamt 14 Ausdauer-Teams, 6 Sprinterinnen und 6 Sprinter werden für reichlich Action auf dem 250-Meter-Oval sorgen. Im Mittelpunkt steht auch in diesem Jahr das Elite-Feld der Herren. Lokalmatador Roger Kluge ist mit neuem Partner am Start, nachdem sein langjähriger Freund Theo Reinhardt seine Karriere im vergangenen Jahr beim Sixdays Weekend beendet hat. Kluge, dreimaliger Weltmeister, startet jetzt mit dem aktuellen Scratch-Weltmeister Moritz Augenstein. Gemeinsam wollen sie sich den Sieg holen

Die Kontrahenten

Härteste Rivalen sind das Team von Vincent Hoppezak (Europameister im Madison 2025 und großer Favorit auf die Titelverteidigung nur eine Woche nach dem Sixdays Weekend) und Yoeri Havik (Weltmeister von 2023). Das deutsch-niederländische Duell verspricht im Elite-Feld höchste Spannung. Ein weiteres Klasseteam ist noch nicht ganz in trockenen Tüchern. Michele Scartezzini wartet auf die Zusage seines italienischen Landsmanns Filippo Ganna. Fahren beide tatsächlich zusammen, sind auch sie Anwärter auf den Sieg. Mit dem schottischen Madison-Champion Logan Maclean an der Seite des britischen Champions Frank Longstaff dürfte auch zu rechnen sein. Auch Peter Moore aus den USA (WM-Bronze 2025) ist am Start, sein Partner steht noch nicht fest.

Die Sprinter

Das Sprinterfeld der Herren ist gespannt auf das Comeback des Jahres: Der neunmalige Sieger des Berliner Sechstagerennens, Max Levy, steigt noch einmal in den Sattel und will es wissen. Der mehrfache Welt- und Europameister sowie Olympia-Medaillen-Gewinner hatte seine Karriere im Januar 2023 im Velodrom beendet. Jetzt tritt er überraschend doch noch einmal an. Ein harter Rivale wird Robert Förstemann sein, ebenfalls eine Sixdays-Legende und zuletzt mit Bronze bei den Paralympics 2024 ausgezeichnet. Esow Alban aus Indien und Benjamin Bock stehen als weitere Fahrer bereits fest.

Die Sprinterinnen

Das Sprinterfeld der Damen hat mit Anastasia Kuniß, Alessa-Catriona Pröpster und Emilia Waterstradt bereits drei sehr starke deutsche Fahrerinnen an der Startlinie. Drei weitere Starterinnen werden in den kommenden Tagen ihr Kommen bestätigen.

Der Einlass für das Sixdays Weekend ist an beiden Tagen um 18:00 Uhr, die Rennen starten um 18:40 Uhr. Gefahren wird jeweils bis Mitternacht. Neben dem Sport gibt es wie immer beim Berliner Sechstagerennen viel Musik, Getränke, Essen und jede Menge Unterhaltung.


Maximilian Levy will es nochmal wissen

Eine Sixdays-Legende kehrt aus dem Ruhestand zurück. Max Levy wird beim 113. Berliner Sechstagerennen an den Start gehen.

Dabei hatte er vor fast genau drei Jahren einen tränenreichen Abschied von der Bahn gefeiert. Das Publikum im Velodrom Berlin hatte sich von den Sitzen erhoben und jubelte ohrenbetäubend, als der damals 35-jährige Berliner durch ein Spalier von Rennrädern fuhr. Das er noch einmal zum Sprint auf das Oval zurückkehrt, war damals undenkbar. Doch am 30. und 31. Januar 2026 passiert genau das – Max Levy will es nochmal wissen.

Und nur für die, die es vergessen haben oder vielleicht gar nicht wussten: Maximilian Levy wurde vier Mal Weltmeister, sieben Mal Europameister und gewann drei olympische Medaillen bei insgesamt vier Teilnahmen. Das Berliner Sechstagerennen hat er unglaubliche neun Mal gewonnen. Der heute 38-Jährige Trainer der Junioren beim Bund Deutscher Radfahrer ist schon im Training. Denn wenn er fährt, dann nicht, um nur dabei zu sein, sondern um zu zeigen, was er noch drauf hat: „Wer mich kennt weiß, dass ich viel zu ehrgeizig bin, um nur einfach mitzufahren. Wenn ich dabei bin, dann richtig, dann will ich vorne mitfahren.“

Wer immer noch Zweifel hat, ob Max Levy drei Jahre nach seinem Goodbye überhaupt in der Lage ist, im Velodrom konkurrenzfähig zu fahren, der sollte wissen: 2019, 2021 und 2025 hat der dreifache Familienvater einen Ironman als Finisher erfolgreich beendet. Zuletzt in Hamburg erreicht er das Ziel in 10:32:45 Stunden. Seinen Marathon absolvierte er in unter 3:50 Stunden. Im Klartext: Der Mann ist topfit. Aktuell sitzt er viel auf dem Rad, um sich den letzten Schliff für das Sixdays Weekend in Berlin zu holen. Seid also dabei, wenn Maximilian Levy das Radsport-Comeback des Jahres 2026 gibt. Holt euch schnell eure Tickets, bevor es vielleicht zu spät ist.


Max Levy, neben Dieter Stein (li.) und Valts Miltovics bei seinem Abschied 2023

Das Comeback einer Legende: Maximilian Levy fährt beim SIXDAYS Weekend 2026 im Velodrom

Sag niemals nie. Im Januar 2023 fuhr Maximilian Levy seine letzte Runde – beim Sechstagrennen in Berlin. Doch beim SIXDAYS Weekend am 30. und 31. Januar 2026 wird der gebürtige Berliner sein Comeback auf der Sprintstrecke feiern. Levy wurde vier Mal Weltmeister, sieben Mal Europameister und gewann drei olympische Medaillen bei insgesamt vier Teilnahmen. „Ich bin fit, stecke bereits mitten im Training und kann versichern, dass mit mir zu rechnen sein wird“, sagt der 38-Jährige, der aktuell auch Trainer der Junioren beim Bund Deutscher Radfahrer ist.

„Das 113. Berliner Sechstagerennen verspricht schon jetzt jede Menge Spannung, aber das Max Levy noch einmal aufs Rad steigt, hatte niemand auf seiner Rechnung. Es freut uns außerordentlich, dass wir ihn – eine Sixdays-Legende – erneut auf der Bahn des Velodroms sehen können. Dieses einmalige Ereignis sollte sich niemand entgehen lassen“, sagt Valts Miltovičs, Managing Director der Madison Sports GmbH. Das SIXDAYS Weekend am 30. und 31. Januar beginnt jeweils um 18:00 Uhr und geht an beiden Tagen bis Mitternacht. Der Ticketverkauf hat bereits begonnen.

Was als verrückte Idee zwischen zwei Radsportlern begann, wird jetzt Realität, erklärt Maximilian Levy: „Ich habe in den vergangenen Jahren unter anderem für den Ironman trainiert und Wettkämpfe bestritten, habe also als aktiver Sportler nie ganz aufgehört. Das macht es mir jetzt leichter noch einmal das Training für die Sprintrennen auf der Bahn beim Sixdays Weekend aufzunehmen. Wer mich kennt weiß, dass ich viel zu ehrgeizig bin, um nur einfach mitzufahren. Wenn ich dabei bin, dann richtig, dann will ich vorne mitfahren.“ Das Berliner Sechstagerennen hat Levy neun Mal gewonnen, das Oval des Berliner Velodroms ist ihm sehr vertraut.


Robert Förstemann: Neuer Tandem-Partner - Mission Gold LA2028 | Erster Start beim SIXDAYS Weekend

Das SIXDAYS Weekend 2026 wirft seine Schatten voraus. Der Ticketverkauf läuft bereits auf Hochtouren und neben den Rängen füllt sich auch das Fahrerfeld. Zu den Top-Startern zählen unter anderem Roger Kluge und Moritz Augenstein. Aber auch Robert Förstemann wird im Velodrom wieder an den Start gehen – im Einzel und auf dem Tandem. An seiner Seite dann, ein neuer Partner: Der ehemalige Para-Ruderer Marc Lembeck tritt ab sofort gemeinsam mit Förstemann auf dem Tandem in die Pedale. „Wir haben unsere ersten Trainings absolviert und es fühlt sich bereits sehr gut an. Ich freue mich darauf mit Marc beim SIXDAYS Weekend 2026 am 30. und 31. Januar erstmals öffentlich zu zeigen, was wir gemeinsam drauf haben“, sagt Robert Förstemann.

Das 113. Berliner Sechstagerennen findet am Freitag und Samstag, den 30. und 31. Januar 2026 statt. „Die Vorfreude ist heute schon riesig, aber wir haben noch eine Menge Arbeit vor uns. Die ersten Top-Fahrer haben ihr Kommen zu gesagt, weitere werden sehr bald folgen“, sagt Valts Miltovičs, Managing Director der Madison Sports GmbH. „Es ist mir eine besondere Freude, dass auch Robert Förstemann mit seinem neuen Tandem-Partner Marc Lembeck am Start sein wird. Inklusion ist ein wichtiger Bereich im Bahnradsport, der mehr Aufmerksamkeit verdient hat und den wir sehr gerne beim Sixdays Weekend in unser Programm integrieren.“

Robert Förstemann hat im Bahnradsport alles erreicht: 2004 Weltmeister bei den Junioren in L.A., Olympisches Bronze 2012 in London im Teamsprint, Paralympics-Bronze 2024 in Paris im Zeitfahren über 1000 Meter, Weltmeister im Teamsprint 2010 sowie Europameister im Teamsprint 2010, 2013 und 2016. Doch die Berliner Sechstagerenn-Legende, ist weiterhin hungrig und ehrgeizig. „Ich bin noch nicht fertig. Der Bahnradsport hat mir so viel gegeben, ich verspüre immer noch große Lust an meine Grenze und darüber hinaus zu gehen. Bei den Paralympics von Los Angeles 2028 will ich mit Marc Gold gewinnen. Er kann das und bricht schon jetzt alle Rekorde auf dem Ergometer. Für mich schließt sich in Los Angeles ein Kreis, denn genau dort bin ich 2004 Weltmeister bei den Junioren geworden“, sagt Quadzilla, wie Förstemann wegen seiner kräftigen Oberschenkel liebevoll genannt wird.

Der Sehbehinderte Marc Lembeck war bereits als Leichtathlet bei den Paralympischen Spielen 2008 in Peking und als Ruderer bei den Paralympics 2024 in Paris. Sowohl bei Welt- als auch bei Europameisterschaften gewann er im Rudern je eine Silber- und Bronzemedaille. Nun steigt er mit Robert Förstemann aufs Rad. „Ich liebe Sport und ich liebe Herausforderungen. Mit Robert auf das Tandem zu steigen, ist für mich eine große Ehre, aber auch ein enormer Ansporn. Wir haben zusammen Großes vor und werden beim Sixdays Weekend erstmals öffentlich zeigen, was in uns steckt und warum man mit uns rechnen muss.“


SIXDAYS Weekend zieht positive Bilanz - Zuwachs bei Zuschauern und Sponsoring-Einnahmen

Nach dem SIXDAYS Weekend 2025 ist vor dem SIXDAYS Weekend 2026: „Wir sind mit der Bilanz sehr zufrieden und glauben an das Event. Das Sechstagrennen gehört im Januar einfach zu Berlin“, bilanzierte Valts Miltovics, Managing Director der Madison Sports GmbH, nach dem 112. Berliner Sechstagerennen.

6500 Zuschauer am Freitag (31. Januar) und ein mit 8000 Zuschauern ausverkauftes Velodrom am Samstag (1. Februar) sorgten beim Heimsieg und der Abschiedsvorstellung der Lokalmatadoren Roger Kluge/Theo Reinhardt nicht nur für minutenlange Gänsehautatmosphäre in der Arena an der Landsberger Allee sondern auch für zufriedene Gesichter beim Organisationsteam. „Wir haben diesmal schon im Vorfeld gespürt, dass die Sixdays wieder ziehen. Vor allem wird unser Publikum immer jünger“, freute sich Miltovics über den großen Zuspruch. Die Zuschauerzahlen stiegen gegenüber 2024, als das Berliner Sechstagerennen erstmals als „SIXDAYS Weekend“ über zwei Tage ausgefahren wurde, um rund 15 Prozent. Bei den Sponsoring-Einnahmen verzeichnete Miltovics sogar ein Plus von etwa 20 Prozent. So war es möglich, trotz Kostensteigerungen einen Etat von 800.000 Euro auf die Beine zu stellen. Zusätzlich haben viele Partner mit Herzblut und ohne Bezahlung geholfen, dieses Spitzensport-Event umzusetzen.

Trotz der positiven Entwicklung ist eine Rückkehr zu einem echten Sechstagerennen wie zuletzt 2020 vor dem Ausbruch von Corona noch nicht in Sicht. 2019 und 2020 waren an jeweils sechs Tagen noch mehr als 50.000 Besucher an die Landsberger Alles geströmt. „Wir wollen uns weiterentwickeln und werden weitermachen. Vermutlich Ende Januar 2026. Dass es dann schon drei Tage werden, ist aber im Moment eher unwahrscheinlich“, sagte Miltovics, der seit 2017 die Verantwortung beim Berliner Sechstagerennen trägt.

Für die Frauen will die Madison Sports GmbH mit den „Sixdays Women“ ab 2026 möglichst schon ein eigenes neues Format anbieten. In diesem Jahr standen lediglich die Sprinterinnen im Programm. „Es ist aber unwahrscheinlich, dass das in Berlin stattfindet. In anderen Städten und Ländern arbeitet es sich leichter“, erklärte Miltovics. Erstmals seit seinem Amtsantritt musste die Organisation auf finanzielle Unterstützung seitens der Berliner Senatsverwaltung verzichten. „Natürlich hoffen wir, dass irgendwann etwas mit dem Senat geht. Aber wir machen keine Vorwürfe – wir gehen unseren eigenen Weg“, erklärte Valts Miltovics.

Die fast 15.000 Zuschauerinnen und Zuschauer an den beiden Event-Tagen bereuten jedenfalls ihr Kommen nicht und erlebten zwei extrem spannende und erstklassige Renntage mit dem verdienten Sieg von Roger Kluge und Theo Reinhardt. Und dem hoch emotionalen Abschied des 34-jährigen Reinhardt, der sich nach zwei Weltmeister-Titeln, drei EM-Erfolgen und seinem dritten Berlin-Sieg unter Tränen vom Publikum verabschiedete. Einhellig war das Lob der Sportlerinnen und Sportler für die Atmosphäre im Velodrom: „Das war geisteskrank. Die Stimmung war einfach unglaublich – das kann nur Berlin. Ich hoffe, es geht die nächsten Jahre so weiter im Velodrom, nur dann leider ohne mich“, sagte stellvertretend Theo Reinhardt.