Maximilian Levy will es nochmal wissen

Eine Sixdays-Legende kehrt aus dem Ruhestand zurück. Max Levy wird beim 113. Berliner Sechstagerennen an den Start gehen.

Dabei hatte er vor fast genau drei Jahren einen tränenreichen Abschied von der Bahn gefeiert. Das Publikum im Velodrom Berlin hatte sich von den Sitzen erhoben und jubelte ohrenbetäubend, als der damals 35-jährige Berliner durch ein Spalier von Rennrädern fuhr. Das er noch einmal zum Sprint auf das Oval zurückkehrt, war damals undenkbar. Doch am 30. und 31. Januar 2026 passiert genau das – Max Levy will es nochmal wissen.

Und nur für die, die es vergessen haben oder vielleicht gar nicht wussten: Maximilian Levy wurde vier Mal Weltmeister, sieben Mal Europameister und gewann drei olympische Medaillen bei insgesamt vier Teilnahmen. Das Berliner Sechstagerennen hat er unglaubliche neun Mal gewonnen. Der heute 38-Jährige Trainer der Junioren beim Bund Deutscher Radfahrer ist schon im Training. Denn wenn er fährt, dann nicht, um nur dabei zu sein, sondern um zu zeigen, was er noch drauf hat: „Wer mich kennt weiß, dass ich viel zu ehrgeizig bin, um nur einfach mitzufahren. Wenn ich dabei bin, dann richtig, dann will ich vorne mitfahren.“

Wer immer noch Zweifel hat, ob Max Levy drei Jahre nach seinem Goodbye überhaupt in der Lage ist, im Velodrom konkurrenzfähig zu fahren, der sollte wissen: 2019, 2021 und 2025 hat der dreifache Familienvater einen Ironman als Finisher erfolgreich beendet. Zuletzt in Hamburg erreicht er das Ziel in 10:32:45 Stunden. Seinen Marathon absolvierte er in unter 3:50 Stunden. Im Klartext: Der Mann ist topfit. Aktuell sitzt er viel auf dem Rad, um sich den letzten Schliff für das Sixdays Weekend in Berlin zu holen. Seid also dabei, wenn Maximilian Levy das Radsport-Comeback des Jahres 2026 gibt. Holt euch schnell eure Tickets, bevor es vielleicht zu spät ist.


Roy van den Berg: der Bullettrain

In der hochdynamischen Welt des Bahnradsports, in der Millisekunden zwischen den Guten und den Großartigen entscheiden, hat sich Roy van den Berg als Held etabliert. Geboren am 8. September 1988 in Kampen, Niederlande, ist van den Berg ein Symbol für Durchhaltevermögen, Exzellenz und Widerstandsfähigkeit. Sein größter Erfolg kam im Jahr 2024, als er etwas erreichte, wovon viele Sportler nur träumen: Gold bei den Weltmeisterschaften, den Europameisterschaften und den Olympischen Spielen in einem einzigen Jahr. Nun richtet van den Berg seinen Blick auf das Sixdays Weekend in Berlin, um seiner beeindruckenden Karriere ein weiteres Kapitel hinzuzufügen.

Das Goldene Jahr: 2024

Das Jahr 2024 wird für immer in den Annalen des Bahnradsports als das "Goldene Jahr" für Roy van den Berg verzeichnet bleiben. Gemeinsam mit Harrie Lavreysen und Jeffrey Hoogland dominierte van den Berg die Disziplin Teamsprint auf allen großen Bühnen. Die makellose Synergie und unübertroffene Kraft des Trios führten zu einer Reihe historischer Siege:

• Weltmeisterschaften: Van den Berg und seine Teamkollegen gewannen Gold und bestätigten ihre Dominanz in der Disziplin Teamsprint.

• Europameisterschaften: Ihre Siegesserie setzte sich fort, und sie sicherten sich den ersten Platz auf dem Podium, wodurch sie ihre Herrschaft in Europa festigten.

• Olympische Spiele: Bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris gewannen sie nicht nur Gold, sondern brachen mit einer atemberaubenden Zeit von 40,949 Sekunden den Weltrekord und wurden das erste Team, das 750 Meter in unter 41 Sekunden absolvierte.

Diese Dreifach-Erfolge zeigten nicht nur van den Bergs physische Stärke, sondern auch seine mentale Härte und unermüdliche Hingabe an seinen Sport.

Eine Reise geprägt von Widerstandsfähigkeit

Van den Bergs Weg zum Erfolg war nicht ohne Herausforderungen. Als junger Radsportler sah er sich starker Konkurrenz und Momenten des Zweifelns ausgesetzt. Doch durch reinen Willen und Entschlossenheit stieg er in die Reihen der niederländischen Teamsprint-Macht auf. Seine Reise hat unzählige aufstrebende Athleten inspiriert und bewiesen, dass harte Arbeit und Durchhaltevermögen jedes Hindernis überwinden kann.

Die Rückkehr zum Sixdays Weekend in Berlin

Während das Sixdays Weekend 2025 näher rückt, erreicht die Vorfreude auf van den Bergs dritten Auftritt bei diesem Event einen Höhepunkt. Das Event, das vom 31. Januar bis 1. Februar im ikonischen Velodrom stattfindet, kombiniert Spitzenradsport mit großer Unterhaltung. Nachdem er bereits zweimal angetreten ist, kehrt van den Berg mit erneuter Entschlossenheit zurück: Er will die Krone erringen, die ihm bisher entgangen ist.

Das Sixdays Weekend nimmt einen besonderen Platz in van den Bergs Herzen ein. Es ist nicht nur ein Rennen, sondern auch eine Gelegenheit, mit den Fans in Kontakt zu treten und seine Meisterschaft auf der Bahn zu demonstrieren. Mit dem Schwung seiner historischen Saison 2024 ist van den Berg der Favorit, um den Wettbewerb zu dominieren.

Das Vermächtnis eines Champions

Roys Reise von einem entschlossenen jungen Radfahrer in den Niederlanden zu einem dreifachen Goldmedaillengewinner und globalen Helden des Bahnradsports ist ein Zeugnis seines unerschütterlichen Einsatzes und seiner herausragenden Fähigkeiten. Mit dem Ziel, beim Sixdays Weekend in Berlin zu siegen, inspiriert er weiterhin mit jedem Pedaltritt. Die Geschichte von Roy van den Berg handelt nicht nur vom Gewinnen; sie handelt von der unermüdlichen Suche nach Größe und dem Vermächtnis eines wahren Champions.


Mateusz Rudyk: Diabetes kann den Triumph beim Sixdays Weekend nicht stoppen

Mateusz Rudyk, Polens herausragender Bahnsprinter, hat sich eine bemerkenswerte Karriere aufgebaut, nicht nur wegen seiner Siege, sondern auch wegen seines inspirierenden Kampfes gegen Widrigkeiten. Mit 12 Jahren wurde bei ihm Typ-1-Diabetes diagnostiziert, doch Rudyk ist heute ein Symbol für Widerstandsfähigkeit und Entschlossenheit. Im Januar 2024 holte er den Sieg beim Sixdays Weekend in Berlin und festigte damit seinen Platz unter den Besten. Nun kehrt er 2025 zurück, um seinen Titel als amtierender Champion zu verteidigen.

Kampf gegen Widrigkeiten mit Diabetes

Im Alter von 12 Jahren veränderte sich Rudyks Leben durch die Diagnose von Typ-1-Diabetes. Trotz der Herausforderungen blieb er unbeirrt. Mit der Unterstützung seiner Familie und einer disziplinierten Herangehensweise an das Management seiner Krankheit wechselte Rudyk vom Fußball zum Bahnradsport und stellte fest, dass die explosive Natur von Sprintwettbewerben perfekt zu seinen Talenten und gesundheitlichen Bedürfnissen passte.

Das Leben mit Diabetes als Profisportler erfordert ständige Wachsamkeit. Rudyk verlässt sich auf Technologien zur kontinuierlichen Glukoseüberwachung, um seine Blutzuckerwerte während intensiver Trainings und Wettkämpfe zu kontrollieren. Er betont, dass Diabetes zwar eine Komplexität in seine Karriere bringt, ihn aber nicht definiert oder einschränkt. „Mit der richtigen Kontrolle kann dich nichts davon abhalten, deine Träume zu verwirklichen“, sagt er.

Eine herausragende Karriere

Die Karriere von Rudyk ist von wichtigen Meilensteinen geprägt, darunter:

• 2016: Gold im Teamsprint bei den Europameisterschaften.

• 2019: Bronze im Einzelsprint bei den Weltmeisterschaften und Europameisterschaften.

• 2024: Sieg beim Sixdays Weekend in Berlin, wo er mit seinen dynamischen Leistungen die Herzen der Fans eroberte.

Rudyks Erfolge erstrecken sich auf mehrere nationale Titel, wodurch er seinen Ruf als einer der größten Sprinter Polens gefestigt hat.

Sixdays Weekend: Der Triumph von 2024

Im Januar 2024 fesselte Rudyk das Publikum beim Sixdays Weekend in Berlin mit seiner unvergleichlichen Geschwindigkeit und taktischen Brillanz. Der Gewinn der Meisterschaft in einem hart umkämpften Feld zeigte, warum er zu den Besten der Welt gehört. Sein Sieg war nicht nur ein persönlicher Erfolg, sondern auch eine Inspiration für Athleten mit chronischen Erkrankungen.

Die Rückkehr 2025

Als amtierender Champion kehrt Rudyk 2025 zum Sixdays Weekend zurück, eine Rückkehr, die mit großer Spannung erwartet wird. Die Fans fiebern seiner Leistung entgegen, im Wissen um seinen unermüdlichen Antrieb und Fokus. Gegen eine neue Gruppe von Herausforderern will Rudyk seinen Titel verteidigen und sein Vermächtnis bei einem der prestigeträchtigsten Events im Bahnradsport weiter festigen.

Einsatz und Inspiration

Neben seinen Erfolgen auf der Bahn dient Rudyk als Botschafter für Team Novo Nordisk, das weltweit erste Profi-Radsportteam, das ausschließlich aus Athleten mit Diabetes besteht. In dieser Rolle inspiriert er Menschen mit Diabetes und beweist, dass die Krankheit kein Hindernis für große Leistungen ist. „Durch meine eigene Reise zeige ich anderen, dass man mit Entschlossenheit und der richtigen Pflege alles erreichen kann“, sagt Rudyk.

Fazit

Mateusz Rudyks Reise vom jungen Jungen mit Diabetes zu einem Weltklasse-Bahnradsportler ist ein Zeugnis von Ausdauer und Mut. Seine Rückkehr zum Sixdays Weekend 2025 als amtierender Champion symbolisiert nicht nur seine sportliche Exzellenz, sondern auch seine Rolle als inspirierende Persönlichkeit im Sport. Mit jedem Rennen beweist Rudyk, dass das Überwinden von Widrigkeiten zu außergewöhnlichen Erfolgen führen kann.


Theo "The Gentleman" Reinhardt: Ein Leuchtfeuer im Bahnradsport

Theo Reinhardt, bekannt als Theo "The Gentleman" Reinhardt, ist ein Name, der mit Exzellenz und Sportsgeist im Bahnradsport verbunden ist. Geboren am 17. September 1990 in Berlin, hat er eine Karriere aufgebaut, die von intensiver Konkurrenz auf der Bahn und gentlemanhafter Eleganz abseits davon geprägt ist.

Eine Karriere voller Höhen und vielen Siegen

Reinhardt machte sich in den Disziplinen Mannschaftsverfolgung und Madison einen Namen, wobei er mit taktischem Geschick und Teamarbeit überzeugte. Auf der Bahn ist er ein harter, aber fairer Konkurrent, bekannt für seine Fähigkeit, Rennen zu dominieren, ohne den Geist des Sports zu kompromittieren. Er gewann mehrere Titel bei den UCI-Bahnrad-Weltmeisterschaften, darunter besonders hervorzuheben: Seine aufeinanderfolgenden Weltmeistertitel im Madison 2018 und 2019 an der Seite von Roger Kluge. Ihre einzigartige Partnerschaft hat Maßstäbe im Sport gesetzt und macht sie zu einem Duo, das den Gegnern oft Kopfzerbrechen bereitet. 

Neben seinen Weltmeistertiteln glänzte Reinhardt auch bei Europameisterschaften im Bahnradsport, bei denen er zahlreiche Medaillen gewann, die seine Konstanz auf höchstem Niveau unterstreichen. Über die Meisterschaften hinaus sicherte er sich Siege bei zahlreichen prestigeträchtigen Sixday-Events, darunter triumphale Auftritte in Berlin und London. Diese Erfolge haben seinen Ruf als Meister der Ausdauer und Strategie im Velodrom weiter gefestigt.

Ein bleibender Eindruck

Abseits der Bahn wird Theo "The Gentleman" Reinhardt seinem Spitznamen gerecht. Bekannt für seine Bescheidenheit, Freundlichkeit und seinen Sinn für Fair Play, wird er gleichermaßen für seinen Charakter wie für seine Erfolge bewundert. Bis heute bleibt er eine dominierende Figur im Bahnradsport und inspiriert junge Athleten mit seiner Hingabe und seinem Sportsgeist. Ob auf der Rennbahn, bei der Strategieentwicklung für Sechstagerennen oder als Mentor der nächsten Generation, Reinhardt verkörpert den Geist von Widerstandsfähigkeit und Kameradschaft. Sein anhaltender Erfolg und seine Führungsstärke stellen sicher, dass sein Vermächtnis im Radsport noch viele Jahre weiterleben wird.


Das dynamische Duo: Moritz Augenstein und Moritz Malcharek beim Sixdays Weekend 2025

Die Vorfreude auf das Sixdays Weekend 2025 ist groß und alle Augen sind auf das dynamische Duo Moritz Augenstein und Moritz Malcharek gerichtet. Die beiden jungen deutschen Bahnradstars sind nicht nur herausragende Athleten, sondern prägen auch eine neue Ära als zukünftige Anführer des deutschen Bahnradsports. Ihre beeindruckenden Erfolge machen sie zu den Favoriten des diesjährigen Events. 

Zwei Deutsche Meistertitel in Folge

Moritz Augenstein und Moritz Malcharek dominieren die Madison-Disziplin und sicherten sich die Deutsche Madison-Meisterschaft in den Jahren 2023 und 2024. Zwei nationale Titel in Folge zu gewinnen, ist ein Beweis für ihre außergewöhnliche Harmonie, taktische Finesse und immense Kraft auf der Bahn. Diese Serie hat ihren Status als eines der besten Madison-Teams der Welt gefestigt und unterstreicht ihr Potenzial, Deutschland bei internationalen Wettbewerben anzuführen.

Ihr gemeinsamer Weg begann bereits in ihrer Juniorenzeit, als sie 2015 die Deutsche Junioren-Meisterschaft im Madison gewannen. Schon damals zeigte sich ihr außergewöhnliches Talent, das sie bis heute zu einem der erfolgreichsten Teams geformt hat.

Die Zukunft des deutschen Bahnradsports

Augenstein und Malcharek, beide 27 Jahre alt, sind die neuen Hoffnungsträger des deutschen Bahnradsports. Ihre konstant starken Leistungen und ihr Ehrgeiz signalisieren eine vielversprechende Zukunft für Deutschlands Erfolge auf der Bahn.

Ihre Fähigkeiten haben bereits Vergleiche mit den deutschen Größen des Bahnradsports nach sich gezogen. Fans und Experten sehen in ihnen die Nachfolger des erfolgreichen deutschen Duos Roger Kluge und Theo Reinhardt, bereit, deren Vermächtnis im Madison und anderen Disziplinen fortzuführen. 

Individuelle Brillanz

Neben ihren gemeinsamen Erfolgen bringen sowohl Moritz Augenstein als auch Moritz Malcharek beeindruckende individuelle Leistungen mit:

• Moritz Augenstein: Als vielseitiger Fahrer hat Augenstein zweimal den Titel des Deutschen Derny-Meisters (2020 und 2023) gewonnen und ist in verschiedenen Bahndisziplinen ein starker Performer. Seine Vielseitigkeit und Anpassungsfähigkeit machen ihn zu einer Schlüsselfigur in jedem Rennen.

• Moritz Malcharek: Als Leistungsträger des Maloja Pushbikers Teams gewann Malcharek Silber im Scratch-Rennen bei den Europameisterschaften 2022. Seine internationale Erfahrung und sein taktisches Geschick stärken das Team zusätzlich.

Blick auf die Sixdays Weekend 2025

Beim Sixdays Weekend 2025 werden Augenstein und Malcharek im Fokus stehen, wenn sie gegen die besten Teams der Welt antreten. Ihr dritter Platz beim Sixdays Weekend 2024 hat bereits bewiesen, dass sie bereit sind, auf den größten Bühnen um Podestplätze zu kämpfen.

Als aufstrebende Stars der Madison-Disziplin versprechen sie mit ihrer taktischen Brillanz und perfekten Abstimmung spannende Rennen, die das Publikum begeistern werden. Für Radsportfans verkörpert dieses Duo die ideale Kombination aus Jugend, Talent und Ehrgeiz.

 Verpassen Sie nicht die Chance, Moritz Augenstein und Moritz Malcharek live bei den Sixdays Weekend 2025 zu erleben! Sichern Sie sich jetzt Ihre Tickets und seien Sie dabei, wenn sie die Zukunft des deutschen Bahnradsports gestalten.


Yoeri Havik fährt als Erster über die Ziellinie

Yoeri Havik: Der Motor, der nie aufhört

Mit seinem Spitznamen „Der Motor“, der für seine außergewöhnliche Ausdauer und sein unermüdliches Herz steht, ist Yoeri Havik ein Symbol für Beharrlichkeit und Widerstandskraft. Geboren 1991 in Zaandam, Niederlande, hat er sich sowohl auf der Straße als auch auf der Bahn einen Namen gemacht – mit seinen größten Erfolgen spät in seiner Karriere.

Ein Spätzünder auf dem Siegerpodest

Während viele Fahrer der Sixdays-Serie früh große Erfolge feiern, kamen Haviks wichtigste Siege erst nach Jahren harter Arbeit. Mit 30 Jahren gewann er 2021 seinen ersten Europameistertitel im Madison mit Jan-Willem van Schip. Ein Jahr später folgte der Weltmeistertitel im Punktefahren, und 2023, im Alter von 32 Jahren, holte er gemeinsam mit van Schip den Madison-Weltmeistertitel – das erste niederländische Duo, dem dies gelang.

Überwindung von Rückschlägen

Haviks Karriere war nicht frei von Herausforderungen. 2014 wurde sein Großvater, der frühere Radprofi Cees Stam, bei einem Derny-Rennen schwer verletzt. Dieses Ereignis traf Yoeri tief, doch er kehrte gestärkt zurück und nutzte die Tragödie als Antrieb, seine Ziele zu verfolgen.

Vielseitig und zuverlässig

Havik glänzt sowohl auf der Straße als auch auf der Bahn. Er feierte Siege bei Rennen wie der Antwerpse Havenpijl und dem GP Himmerland Rundt und vertrat die Niederlande im Madison bei den Olympischen Spielen in Tokio, wo er Fünfter wurde. Die Kombination beider Disziplinen ist selten, doch Havik beweist seine Stärke in beiden Bereichen mit Konstanz und Entschlossenheit.

Auch 2024 noch an der Spitze

Auch im Jahr 2024 bleibt Havik wettbewerbsfähig. Mit Teilnahmen an Rennen wie der ZLM Tour und der Heistse Pijl zeigt er, dass er es weiterhin mit jüngeren Konkurrenten aufnehmen kann. Sein später Karriereaufstieg ist ein Beweis für einen kontinuierlichen und zielstrebigen Weg, statt für frühe Erfolge, die schnell verblassen.

Das Vermächtnis des „Motors“

Haviks Geschichte ist eine Erzählung von Ausdauer und Willenskraft. Sein Spitzname „Der Motor“ steht für seine unglaubliche körperliche Stärke und seine unerschütterliche Motivation. Mit seinen späten Erfolgen hat er gezeigt, dass Ausdauer und Beharrlichkeit ebenso wichtig sind wie Talent – eine Inspiration für viele


Roger Kluge: Der Professor des Bahnradsports

In der rasanten und taktischen Welt des Bahnradsports gibt es nur wenige Athleten, die so viel Respekt ernten wie Roger Kluge. "Der Professor" wie ihn Kollegen nennen, ist der Spitzname eine Hommage an seine unvergleichliche Fähigkeit, Rennen zu lesen und die perfekte Strategie im richtigen Moment umzusetzen. Seine Dominanz im Sechstagerennen und darüber hinaus hat ihm den Ruf eingebracht, einer der klügsten Köpfe im Radsport zu sein. Doch sein Weg zum zweifachen Weltmeister ist eine Geschichte von Ausdauer, Intelligenz und meisterhaftem Rennen.

Der Ruf des Abenteuers

Geboren 1986 in Eisenhüttenstadt zeigte Roger Kluge schon früh sein natürliches Talent fürs Radfahren. Als er sich zu einem Profi entwickelte, wurde schnell klar, dass Kluge nicht nur ein kraftvoller Fahrer, sondern auch ein Athlet war, der in der Lage war, mehrere Züge im Voraus zu denken. Diese Fähigkeit sollte seine Karriere prägen, insbesondere in der anspruchsvollen Welt der Sechstagerennen, bei denen Rennen sowohl vom Kopf als auch von den Beinen entschieden werden.

Schon zu Beginn seiner Karriere fiel Kluge durch seine körperliche Stärke und taktische Schärfe auf, doch der Weg zum Erfolg im professionellen Bahnradsport ist nie leicht. Mit harter Konkurrenz und den extremen mentalen und physischen Anforderungen des Sports konfrontiert, hatte Kluge noch einen langen Weg vor sich.

Der Weg der Prüfungen

Kluges taktisches Geschick zeigte sich erstmals auf der Weltbühne 2008, als er bei den Olympischen Spielen in Peking die Silbermedaille im Punktefahren gewann. Doch es war seine Fähigkeit, im herausfordernden Format der Sechstagerennen zu brillieren, die ihn endgültig als "Den Professor" etablierte. Diese ausdauernden, mehrtägigen Rennen verlangen den Fahrern ab, ihre Energie zu schonen, Gelegenheiten zu nutzen und auf die sich ständig verändernde Dynamik des Rennens zu reagieren – ein perfektes Umfeld für Kluges strategischen Verstand.

Neben seinen Erfolgen bei Sechstagerennen erreichte Kluge den Höhepunkt seiner Karriere, als er 2018 und 2019 die Weltmeistertitel im Madison (Zweier-Mannschaftsfahren) gewann, zusammen mit seinem deutschen Partner Theo Reinhardt. Diese aufeinanderfolgenden Siege zeigten nicht nur seine Fähigkeiten, sondern auch seine Konstanz und mentale Widerstandsfähigkeit. Seine Fähigkeit, in entscheidenden Momenten die richtigen Entscheidungen zu treffen, spielte eine Schlüsselrolle bei diesen Weltmeistertiteln.

Darüber hinaus wurde Kluge mehrfach Europameister, was seine Dominanz und Vielseitigkeit im Bahnradsport weiter unterstreicht.

Die größten Erfolge

Obwohl Kluges Erfolge auf der Bahn gut dokumentiert sind, reichen seine Errungenschaften auch auf die Straße. Eines seiner bemerkenswertesten Kunststücke gelang ihm beim Giro d'Italia 2016, als er die Welt des Radsports überraschte und eine Etappe gewann. Bekannt als Bahnradfahrer zeigte dieser Sieg seine Vielseitigkeit und seinen unermüdlichen Kampfgeist.

Doch es sind seine Triumphe im Velodrom, insbesondere seine zwei aufeinanderfolgenden Madison-Weltmeistertitel, die als die definierenden Momente seiner Karriere gelten. Diese Siege spiegeln nicht nur seine körperliche Leistungsfähigkeit wider, sondern auch seine unvergleichliche mentale Stärke und sein Renngeschick – genau die Eigenschaften, die ihm den Spitznamen "Der Professor" eingebracht haben.

Die Rückkehr mit dem Elixier

Heute bleibt Roger Kluge eine zentrale Figur in der Welt des Radsports. Er fährt weiterhin auf höchstem Niveau und fungiert gleichzeitig als Mentor für jüngere Fahrer. Seine Fähigkeit, taktische Brillanz mit Athletik zu verbinden, macht ihn zu einem gefährlichen Gegner, auch in der Spätphase seiner Karriere.

Kluges Reise ist ein Beweis für die Macht der Strategie in einem Sport, der oft von purer Kraft dominiert wird. Er hat der Welt des Radsports gezeigt, dass Erfolg nicht nur von der physischen Stärke abhängt, sondern auch von Timing, Intelligenz und der Fähigkeit, im richtigen Moment die richtige Entscheidung zu treffen.

„Der Professor" erinnert uns alle daran, dass der Verstand manchmal die stärkste Waffe eines Radfahrers ist.


Robert Förstemann: Die Legende von „Quadzilla“

Robert Förstemann, liebevoll „Quadzilla“ genannt aufgrund seines gigantischen Oberschenkelumfangs von 74 cm, hat im Bahnradsport eine bemerkenswerte Karriere hingelegt.

Förstemanns Geschichte nahm 2010 Fahrt auf, als er UCI-Weltmeister und Europameister im Teamsprint (zusammen mit Stefan Nimke und Maximilian Levy) wurde. Seine explosive Kraft auf dem Rad verhalf ihm 2012 bei den Olympischen Spielen in London zu einer Bronzemedaille im Teamsprint. Doch es war nicht nur seine Geschwindigkeit, die in diesem Jahr Schlagzeilen machte; seine riesigen Oberschenkel, festgehalten in einem viralen „Quad-Off“-Foto mit Teamkollege André Greipel, brachten ihm den legendären Spitznamen „Quadzilla“ ein.

Six-Day-Karriere

Er wurde ein fester Bestandteil der Six Day Cycling Serie, einer prestigeträchtigen, mehrtägigen Bahnradsport-Veranstaltung, die intensiven Wettkampf und Unterhaltung vereint. Sein Engagement bei Six Day Berlin und anderen Events zeigte seine Liebe zum Sport und seine Vielseitigkeit, und bewies, dass seine Karriere nicht nur von schnellen Sprints, sondern von nachhaltiger Exzellenz geprägt war.

Erfolge im Para-Cycling

In den späteren Phasen seiner Karriere übernahm Förstemann eine neue Rolle als Pilot im Paracycling, wo er sehbehinderte Athleten zum Sieg führte. Seine Bemühungen gipfelten in einer Silbermedaille bei den Paracycling-Weltmeisterschaften 2023 und einer Bronzemedaille bei den Paralympics 2024 in Paris mit Thomas Ulbricht.

Diese Transformation vom Einzelsprinter zum Teamleader unterstreicht seine Entwicklung als Radfahrer und Wettkämpfer.

Social-Media-Star

Neben seinen sportlichen Erfolgen wurde Förstemann auch durch Social-Media-Stunts berühmt, wie etwa das Betreiben eines Toasters mit der Kraft seiner Beine, was seinen Ruf als wahres Kraftpaket weiter festigte.

Förstemanns Geschichte ist geprägt von unermüdlicher Kraft und Anpassungsfähigkeit. Seine legendären Beine, der Spitzname „Quadzilla“ und sein Werdegang vom Olympiasieger zum Para-Athleten verkörpern die Entschlossenheit und Hingabe, die einen wahren Helden des Sports ausmachen.