Hoppezak/Havik gewinnen das Madison | Kluge/Augenstein müssen krankheitsbedingt passen

8.500 Zuschauer im ausverkauften Velodrom beim Sixdays Weekend an Tag 2 | Insgesamt 15.000 Zuschauer an beiden Tagen sorgen für Riesenstimmung 

Max Levy bei seinem Comeback auf Platz 1 im Sprint – Alessa-Catriona Pröpster siegt bei den Frauen

Die Niederländer Vincent Hoppezak und Yoeri Havik sind überlegene Sieger des Sixdays Weekend geworden. Im Madison mussten Roger Kluge und sein Partner Moritz Augenstein krankheitsbedingt absagen. Ohne diese Konkurrenten waren Hoppezak/Havik nicht zu stoppen. Drei Jahre nach seinem tränenreichen Abschied vom aktiven Rennsport hat Max Levy den Sprint-Wettbewerb des 113. Berliner Sechstagerennen gewonnen. Der Junioren-Bundestrainer setzte sich gegen den jungen Luca Nissel und Sixdays-Legende Robert Förstemann durch. Bei den Frauen fuhr Alessa-Catriona Pröpster überlegen auf den Gold-Platz.

Fazit

Ein rundum positives Fazit des diesjährigen Sixdays Weekend zog der Managing Director des Sixdays Weekend Valts Miltovics: „Am Samstag war das Velodrom Berlin auf den Tribünen und im Innenraum mit 8.500 Zuschauern ausverkauft. Mit insgesamt 15.000 Besuchern haben wir das hervorragende Ergebnis aus dem Vorjahr noch einmal übertroffen. Mit diesem starken Rückenwind starten wir die internationale Sixdays Weekend-Serie mit starken Partnern im Oktober in Abu Dhabi, mit möglichen weiteren Stationen in Malaysia und Hongkong und mit dem Sixdays Youth in Frankfurt/Oder wollen wir dem Bahnradsport in naher Zukunft einen deutlichen Push geben. Wir sind auf Wachstumskurs und das 113. Berliner Sechstagerennen hat gezeigt, dass das Publikum bereit ist und das Format voll annimmt.“

Madison

Die beiden Niederländer Vincent Hoppezak und Yoeri Havik haben das 113. Berliner Sechstagerennen überlegen für sich entschieden. In Abwesenheit der krankheitsbedingt nicht startenden Roger Kluge und Moritz Augenstein, ließen Hoppezak/Havik dem restlichen Feld keine Chance. Mit zwei Runden Vorsprung verwiesen sie Andres Fynbo/Oskar Winkler aus Dänemark auf Rang zwei. Vier Runden hinter dem Spitzen-Duo kam das deutsche Duo Moritz Malcharek und Nikolas Zippan unter tosendem Applaus auf den Bronze-Platz.

Sprinter und Sprinterinnen

Drei Jahre nach seinem Abschied auf der Berliner Bahn, feierte Sixdays-Legende Max Levy sein Comeback beim Berliner Sechstagerennen und zeigt der Konkurrenz, dass er es immer noch drauf hat. Mit insgesamt 105 Punkten siegt der Junioren-Bundestrainer sehr deutlich vor dem zweitplatzierten Luca Nissel (87 Punkte) und vor Robert Förstemann (78 Punkte).

Bei den Sprinterinnen ließ Alessa-Catriona Pröpster auch am zweiten Tag der Konkurrenz keine Chance. Am Samstagabend baute sie mit insgesamt 102 Punkten ihren bereits am Vortag ausgefahrenen Vorsprung weiter aus. Auf Platz zwei landete Georgette Viorica Rand aus Großbritannien mit 83 Punkten und damit vier Zähler vor der drittplatzierten Lara-Sophie Jäger.

Abschied von der Bahn

Mit dem Berliner Moritz Malcharek, Matteo Donega (ITA), Anders Fynbo (DEN), Roy Efting-Bloem (NED) wurden gleich vier Bahnradprofis im Berliner Velodrom verabschiedet. Das Publikum erhob sich von den Plätzen und sorgte für die langjährigen Teilnehmer am Berliner Sechstagrennen für donnernden Applaus und einen würdiges Karriereende. Neben dem Sport gab es wie immer beim Berliner Sechstagerennen viel Musik, Getränke, Essen und jede Menge Unterhaltung.

Alle Ergebnisse gibt es hier.